Kunstmuseen in Berlin

Das Bröhan-Museum

In Nachbarschaft von Schloss Charlottenburg liegt das Bröhan-Museum. Ein Museum des Landes Berlin für Art Déco, Jugendstil und Funktionalismus. Es befindet sich in einer ehemaligen Infanterie-Kaserne in der Schlossstraße im Stadtteil Charlottenburg. Die Bestände lassen sich in zwei Hauptthemengebiete einteilen: Das Kunsthandwerk und die Bildende Kunst.

Im Bröhan-Museum werden Kunstobjekte als ganze Raumensembles präsentiert. Ausstellungsstücke aus Keramik, Porzellan, Glas, Metall und Silber in Kombination mit Teppichen, Beleuchtungskörpern, Möbeln, Graphiken und Gemälden stellen die Zeitspanne vom Jugendstil bis zum Art Decó und Funktionalismus repräsentativ dar. Verschiedene Kunstäußerungen werden möglichst gleichwertig präsentiert. Das Bröhan-Museum in Berlin ist nach seinem Gründer benannt: Karl H. Bröhan schenkte seine private Kunstsammlung dem Land Berlin, seit 1994 ist die Sammlung ein Landesmuseum.

Das Georg-Kolbe-Museum

Das Georg-Kolbe-Museum trägt nicht den Namen eines privaten Sammlers, sondern den des bekannten Künstlers  Georg Kolbe, einem Bildhauer, der 1947 verstarb.  Museumssitz ist das ehemalige Aterlierhaus des Künstlers im Berliner Stadtteil Westend. Es zeigt den Nachlass Kolbes, sowie hauptsächlich Skulpturen anderer Künstler – vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Träger des Museums ist die Georg Kolbe-Stiftung. Seit 1978 fließen dem Museum jedoch öffentliche Mittel des Landes unter der Auflage zu, auch Werke anderer Künstler als Kolbes zu zeigen.

Die Liebermann-Villa

Ein weiteres schönes Museum in Berlin ist seit 2006 die Liebermann-Villa. Das Gebäude liegt unmittelbar am Ufer des Wannsees und ist die frühere Sommervilla des Malers und Grafikers Max Liebermann. Hier verbrachte der Künstler die Sommermonate. Als weiterer Wohnsitz diente sein Stadtpalais am Brandenburger Tor.

Ausstellungsschwerpunkt sind die Bilder, die Liebermann vor Ort gemalt hat. Die 1995 gegründete Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin bemühte sich um den Erhalt der Villa und die Nutzung als Museum. Ist daher auch Träger des heutigen Museums und hat zusammen mit privaten Spendern für die umfangreiche Restaurierung gesorgt.

Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich das ehemalige Atelier, wo heute etwa 40 Pastelle und Gemälde von Liebermann aus Leihgaben ausgestellt sind. Das Erdgeschoss dient der Dokumentation der Geschichte des Gebäudes  und der Familie Liebermann.